Außenwirkung von PaN

PaN-Tische

Allen PaN-Tischen liegt die Zielsetzung zugrunde den Dialog zu suchen, somit sind sie alle ein eindringlicher Appell zu mehr Dialogbereitschaft, die unsere Welt auch gerade jetzt so bitter nötig hat. Denn wir wissen zwar, dass der Dialog die Muttersprache von uns Menschen ist, aber jeder ernst gemeinte Dialog erst aus Feinden Gegner und danach aus Gegnern Freunde macht.

Bei aller Komplexität eines Dialogs führt an ihn kein Weg vorbei, denn ohne unvoreingenommenen Dialog gibt es kein friedliches und freundschaftliches Zusammenleben. Die PaN-Tischserie an ausgesuchten historischen und grenzüberschreitenden Orten im Rahmen von markanten Festakten errichtet, soll alle Besucher zum Verweilen und Innehalten aber auch freundschaftlichen Dialog einladen.

 

Der „MILLENIUMSTISCH“ 1996,

in Bad TATZMANNSDORF zwischen den damals „Steigenberger Hotels“ heute „Reiters Surpreme und Reserve“ errichtet, wurde am 14. Juli 1996 im Beisein von bedeutenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur seine Bestimmung übergeben.

 

Der „SPIELETISCH“ 1997,

wurde am 29. Juli 1997 anlässlich 40 Jahre Seefestspiele MÖRBISCH am Festspielgelände unter prominenter Beteiligung bei der Enthüllung und Übergabe aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur seiner Bestimmung übergeben.

 

Der „EUROPATISCH“ 1998,

wurde am 10. September 1998, nur drei Jahre nach dem Beitritt Österreichs am 1. Jänner 1995 zur EU vor dem Burgenländischen Landhaus von der damaligen Staatssekretärin im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten und in Anwesenheit des Landeshauptmannes des Burgenlandes, des Bürgermeisters von Eisenstadt und weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie zahlreichen VertreterInnen der bilateralen Freundschaftsgesellschaften-PaN in einem Gemeinschaftsakt seiner Bestimmung übergeben.

Der Errichtung des EU-Tisches lagen neben der erstmaligen Übernahme des Vorsitzes Österreichs in der EU, die Stadterhebung von EISENSTADT vor 350 Jahren sowie die Umbenennung des Freiheitsplatzes in EUROPAPLATZ als besonders bemerkenswerte Ereignisse zugrunde.

 

Der „UTOPIENTISCH“ 1999,

steht als einziger der fünf PaN-Tische nicht im Burgenland sondern in Burgau in der Steiermark im ehemaligen Schloss der Adelsfamilie Batthyany. Aus Anlass des 150. Todestages des ehemaligen Schlossbesitzers und Ministerpräsidenten von Ungarn Ludwig Graf Batthyany wurde der UTOPIENTISCH am 10. September 1999 in Anwesenheit zahlreicher Prominenter und Ehrengäste sowie Repräsentanten der bilateralen Freundschaftsgesellschaften-PaN einhüllt.

 

Der „FRIEDENSTISCH“ 2000

Anlässlich der Burgenländischen Landesausstellung „Krieg oder Frieden“ 2000 wurde im Burghof der Burg Schlaining am 6. Mai 2000 der „FRIEDENSTISCH“ im Milleniumsjahr allen verstorbenen, lebenden und zukünftigen Friedensnobelpreisträgern gewidmet und seiner Bestimmung im Beisein des Nationalratspräsidenten der Bundesministerin für Unterricht, Landeshauptmann, Landesräten und Bürgermeister in feierlicher Form übergeben.

 

Der „EU-ERWEITERUNGSTISCH“ 2004

Anlässlich der EU-Erweiterung im Mai 2004, wurde die Mitte des Baumkreises mit einem Granittisch und zehn Sitzgelegenheiten, welche für die zehn neuen Mitgliedstaaten stehen, im Sigmund Freud-Park ergänzt. Der PaN-Tisch steht für gelebten Dialog und lädt zum Verweilen ein. Initiiert und finanziert hat das Denkmal PaN („Partner aller Nationen“ = Dachverband aller Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften). Die Enthüllungsfeier nahm Bürgermeister Dr. Michael Häupl vor, BotschafterInnen der neuen EU-Mitglieder waren anwesend. 2004 traten Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern der EU bei. 2007 kamen Bulgarien und Rumänien hinzu, nun sind es insgesamt 27 Staaten.

PaN-Benennungen

 

Die „PaN-Säulen-Eiche“ 2009

Diese Säulen-Eiche (querecus robur fastigiata), wurde am 3. April 2009 anlässlich des 50-jähirgen Gründungsjubiläums des Dachverbandes aller Österreichisch- Ausländischen Gesellschaften-PaN gepflanzt und nach ihm benannt. PaN bemüht sich um einen ehrlichen und unvoreingenommenen Dialog zwischen den Nationen, Kulturen und Konfessionen im Rahmen von Völkerfreundschaft und Völkerverständigung.
© Ewald Judt: 2017

 

Der „PaN-Park“ 2012

Der PaN-Park in Liesing ist eine kinder- und jugendfreundliche Anlage, die gerne von Schülerinnen und Schülern der angrenzenden Junior High School Carlberggasse genutzt wird. Der Park wurde 2012 nach dem „Dachverband aller Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften – PaN“, dem Zusammenschluss der internationalen Freundschafts-Gesellschaften, benannt. Der Dachverband PaN ist eine unpolitische Interessenvereinigung, die sich um einen konstruktiven Dialog zwischen Nationen, Kulturen und Konfessionen bemüht. PaN steht gleichermaßen für Partner aller Nationen und für diesen Park aller Nationen.
© MA 42: 2012

 

Der „Lateinamerika-Karibik-Platz“ 2016

Die Stadt Wien hat in Zusammenarbeit mit den Botschaften der Länder Lateinamerikas und der Karibik, in den letzten Jahren Denkmäler von elf Persönlichkeiten errichtet, die sich um die Unabhängigkeit und Freiheit der amerikanischen Staaten verdient gemacht haben. Darunter befinden sich die Standbilder von Simón Bolívar, dem Nationalhelden vieler südamerikanischer Länder, von José de San Martín, dem Befreier Argentiniens sowie des durch einen Militärputsch 1973 gestürzten chilenischen Präsidenten Salvador Allende.

In diesem Zusammenhang war die Idee naheliegend, im Bereich des Donauturms eine Fläche in „Lateinamerika-Karibik-Platz“ zu benennen. Der Kulturausschuss der Bezirksvertretung des 22. Bezirkes hat Ende März 2016 einen entsprechenden Beschluss gefasst und dieses Vorhaben wurde auf Anregung der Österreichisch-Argentinischen Gesellschaft durch die Wiener Stadtgärten verwirklicht.
© PID / Walter Schaub-Walzer: 2016

 

Der „PaN-Wohnpark“ 2014

„Der PaN-Wohnpark in Wien-Leopoldstadt ist ein gutes Beispiel dafür, wie von Anfang an beste Voraussetzungen für ein lebendiges Miteinander von Bewohnerinnen und Bewohner unterschiedlicher kultureller Herkunft geschaffen werden können. Wohnbaustadtrat Dr. Ludwig dankte allen Beteiligten – allen voran dem Dachverband PaN und dem Bauträger ,Neues Leben‘ – zum erfolgreichen Projekt im Juni 2014 gratulieren. Den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern dieser von der Stadt Wien geförderten Wohnhausanlage, wünschte Stadtrat Dr. Ludwig weiterhin viel Freude mit ihrem neuen Zuhause“

 

Die PaN-Schautafeln auf der Freyung, 1010 Wien